Kite kaufen: so findest du das richtige Modell

Wie bei jeder neuen Sportart ist man als auch als Kitesurf-Einsteiger schnell von dem riesigen Materialangebot überfordert. Damit du den passenden Kite für dich findest, haben wir hier die wichtigsten Infos für dich zusammengetragen.

Unterschiedliche Kitesurf Disziplinen - unterschiedliche Kite Kategorien

Beim Kitesurfen gibt es unterschiedliche Disziplinen und für jede Disziplin eigene Kite Kategorien. Diese sind bei jedem Kitemodell angegeben.

  1. Freeride/ Big Air/ Kiteloop
    Beim Freeride geht es einfach darum, auf dem Wasser Spaß zu haben, ohne sich zu sehr auf eine Disziplin zu fokussieren. Alles ist möglich, sei es hohe Sprünge, Kiteloops, mal eine Welle ab reiten oder einen ausgehakten Trick machen.
    Bigair bedeutet, mit seinem Kite möglichst hoch zu springen und auf dem höchsten Punkt des Sprunges einen Kiteloop zu machen. Schau dir einfach mal ein Youtube Video vom King of the Air an, dann weißt du, wie extrem Kitesurfen sein kann.
    Kite-Kategorie: Freeride / Bigair
  2. Freestyle
    Beim Kitesurf-Freesytle werden Sprünge ohne Kite-Unterstützung ausgeübt. Das ganze ist vergleichbar mit Tricks vom Wakeboarden: man baut Leinenspannung auf, löst diese Spannung wieder, was dann zu einem Sprung führt. Kitesurfprofis machen dabei noch die unterschiedlichsten Tricks, wie z.B. Rotationen in der Luft.
    Kite-Kategorie: Freestyle
  3. Foilen
    Foilen ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weshalb Hersteller extra entwickelte Foil Kites auf den Markt gebracht haben. Da Folien häufig bei weniger Wind ausgeübt wird, besitzen diese Kites öfter nur eine Strut, damit sie leichter sind.
    Kite-Kategorie: Foil
  4. Wave
    Beim Wavekiten wird der Kite dazu genutzt, sich in eine Welle ziehen zu lassen, um sich danach ganz auf das Abreiten der Welle zu konzentrieren. Diese besitzen eine außergewöhnlich gute Deepower, sind schnell und direkt und sehr leicht aus dem Wasser zu starten, weshalb sie sich auch für Anfänger und leichte Personen gut eignen. Durch die gute Deepower lassen sie sich auch bei viel Wind noch entspannt fliegen. Beim Wavekiten bringt man den Schirm in Flugsituationen, die nicht “alltäglich” sind, weshalb Wavekites auch über eine sehr gute Flugstabilität verfügen.
    Kite-Kategorie: Wave

Den passenden Anfängerkite kaufen

Jetzt hast du einen Überblick über die unterschiedlichen Kite-Disziplinen und Modelle bekommen und denkst dir wahrscheinlich, was zur Hölle interessiert mich das? ich will einfach nur Fahren!
Ganz genau – darum geht es!
Damit dein Kite für dich als Anfänger aber auch passt und du schnell Erfolge erzielen kannst, solltest du folgende Kites nicht kaufen: Freestyle Kites (C-Kites) und einen zu alten Kite. Warum? Ein C-Kite würde dir das Leben am Anfang deutlich schwerer machen was z.B. das Höhe Laufen angeht oder dem Relaunch. Ein zu alter Schirm verfügt möglicherweise nicht über ein aktuelles Sicherheitssystem.

Diese Kite-Modelle eignen sich für dich als Anfänger besonders gut:

  1. Freeride Kites
  2. WaveKites: Besonders gut geeignet für leichte Personen.

Welche Kitegröße als Anfänger?

Jeder Kitesurfer besitzt meistens zwei oder drei verschiedene Kitegrößen, um je nach Windstärke zu entscheiden, welchen Schirm man nimmt. Natürlich kannst du dir am Anfang auch erst mal nur einen Kite holen und nur bei der passenden Windstärke aufs Wasser gehen. Für Anfänger empfiehlt es sich, zu Beginn einen etwas kleineren Kite (circa 1-3qm kleiner) als die anderen auf dem Wasser zu wählen und dafür ein größeres Board (circa 142cm-155cm). Das hat gleich mehrere Vorteile: dadurch, dass dein Schirm kleiner ist, bist du deutlich sicherer und entspannter auf dem Wasser unterwegs. Der Kite kann dich, wenn du ihn doch noch einmal verreißt, nicht so stark wegziehen. Das große Board hat den Vorteil, dass du trotz des kleineren Schirms dennoch schneller und leichter aufs Board kommst. Ist der Wasserstart geschafft, ist der nächste Schritt das Höhelaufen und die Wende. Beides ist mit einem größeren Board am Anfang deutlich einfacher, da du so mehr Auftrieb hast und eine längere Kante, die du beim Höhe Laufen ins Wasser pressen kannst.

Die passende Kitegöße als Anfänger finden

Überlege dir vorher, an welchen Kitespots du raus gehen möchtest. An Seen wirst du größere Kites als an der Nordsee benötigen. Wenn du dir erst einmal nur einen Schirm kaufen möchtest, wähle am besten bei unserer Empfehlung die mittlere Größe. Die folgende Empfehlung bezieht sich auf Kitespots an der Ostsee und dient nur als ungefähre Richtlinie:

über 100 kg: 14qm, 11qm, 9qm
90-100kg: 13qm, 10qm, 8qm
70-90kg: 12qm, 9qm, 7qm
50-70kg: 11qm, 9qm, 6qm

Die angegebenden Werte sind nur eine grobe Richtlinie, nach der du dich orientieren kannst. Unterschiedliche Kitemodelle besitzen auch eine unterschiedliche Kraft.

Möchtest du noch mehr dazu erfahren oder hast weitere Fragen, ruf uns einfach an oder schreib uns eine E-mail – wir beraten dich gerne!

Kite neu oder gebraucht kaufen?

Bei einer kompletten neun Kiterange liegt man schnell bei einer sehr hohen Summe, weshalb es Sinn machen kann, sich gebrauchte Kites zu holen. Bei uns findest du eine große Auswahl an Gebrauchtkites und Testkites. Wir versichern dir, dass das komplette angebotene Material frei von Beschädigungen und voll funktionsfähig ist! Es unterscheidet sich preislich je nach Nutzungsdauer.

Großer Vorteil bei uns: passt dir doch etwas am Kite nicht, kannst du ihn einfach innerhalb von 14 Tagen umtauschen.

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