Wing Board

Damit du dich entscheiden kannst, welches Wing-Board das passende für dich ist, haben wir die wichtigsten Infos für dich zusammengetragen. Gerade als Wingfoil Einsteiger ist die richtige Wahl des passenden Wing-Boards essentiell, um schnell Erfolge zu erzielen. Besonders das Volumen des Boards sollte man individuell je nach Gewicht und Könnensstand wählen. Zudem gibt es Inflatible Wing-Boards und Hardboards für unterschiedliche Einsatzbereiche und Levels. Weiterlesen…

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  1. Welche Größe beim Wing-Board für Einsteiger?
  2. Welche Wing-Board Größe für Fortgeschrittene?
  3. Inflatible Wing-Board vs. Hard-Board
  4. Wingfoil-Einsteiger Inflatible oder Hardboard?
  5. Welche Wing Board Größe brauche ich, wenn ich hauptsächlich an Seen rausgehe?
  6. Essentielles Zubehör beim Wing-Board

Welche Größe beim Wing-Board für Einsteiger?

Viel wichtiger als die Größe des Wing-Boards ist sein Volumen: für Wingfoil Einsteiger mit Wassersport-Vorerfahrungen (z.B. Windsurfen) empfiehlt sich ein Volumen von circa 20-30 Litern über dem eigenen Körpergewicht zu wählen. Heißt, bei einem Gewicht von 80kg ein Volumen von circa 105 Litern. Besitzt man noch keine Wassersport-Vorerfahrungen, sollte man ein Board mit einem noch etwas höheren Volumen von ca. 40 Litern über dem eigenen Gewicht wählen.

Die meisten Wingfoiler/innen wachsen sehr schnell aus ihrer Board Größe heraus, weshalb die meisten Fortgeschrittenen auf ein kleineres Wing-Board wechseln. Kleinere Boards haben den Vorteil, dass sie sich bei einer fortgeschrittenen Pump-Technik mit dem Foil leichter vom Wasser lösen. Zudem sind sie wendiger und agiler.

Welche Wing-Board Größe für Fortgeschrittene?

Wie bereits eben erwähnt, wählen die meisten bei zunehmenden Können ein kleineres Wing-Board mit geringerem Volumen. Hier kann man sich zunächst an der Faustregel eigenes Körpergewicht +10 Liter orientieren. Je nach Level und Geschmack kann man aber auch ein Wing-Board wählen, dessen Volumen unter dem eigenen Körpergewicht liegt. Wichtig zu beachten ist, dass das Board dann im Wasser absinkt und man sich beim Start aus dem Wasser herauspumpen muss. Kleine Boards sind wendiger und agiler und “kleben” nicht so stark auf dem Wasser. Dadurch lässt sich mit der passenden Pump-Technik mit dem Wing früh aus dem Wasser starten. Wer zu dem mit dem Wing-Board springen möchte und/oder Rotationen vollführen möchte, greift am besten zu einem kleineren Wing-Board

Inflatible Wing-Board vs. Hard-Board

Vorteile Inflatible Wing-Board

  1. Leicht zu transportieren
    Inflatible Boards werden über ein klassisches SUP Ventil aufgepumpt. Ein großer Vorteil dieser Boards besteht somit darin, dass sie klein zusammenfaltbar sind und man sie so sehr gut lagern und transportieren kann.
    Zu beachten ist, dass man bei einem Gewicht von 85kg als Anfänger ein Wing-Board mit circa 120 Litern Volumen wählen sollte. Hard-Boards mit diesem Volumen haben meist eine Länge von mindestens 180cm, weshalb sie sehr unhandlich und schlecht zu transportieren sind. Ein Inflatible Wing-Board dagegen lässt sich einfach zusammenfalten und so in einer Tasche bequem transportieren.
  2. Geringeres Verletzungsrisiko und robuster
    Weiterer Vorteil besteht darin, dass das Verletzungsrisiko mit Inflatibles deutlich geringer ist: gerade als Wingfoil Einsteiger kommt es häufiger vor, dass man auf sein Board fällt. Durch ihre softe Bauweise fallen Stürze auf ein Inflatible deutlich sanfter aus. Zudem sind sie deutlich robuster als Hard-Boards. Während man beim bei einem Hardboard schnell eine Macke in das Board haut, werden diese beim Inflatible einfach abgefedert.
  3. Möglichkeit Driftstopper-Finnen zu montieren
    Einige Inflatibles, wie beispielsweise das F-ONE Rocket Air 7’2, 7’6 und 7’11, besitzen die Möglichkeit, neben dem klassischen Wingfoil auch Finnen zu montieren. Dadurch kann man mit diesen Boards auch ohne Wing-Foil Höhe-Laufen. Das macht zum idealen Wing-Board für Komplett-Einsteiger: zunächst lässt sich ohne Wing-Foil das Handling des Wings trainieren, bis man diesen perfekt beherrscht. Anschließend demontiert man die Finnen und ersetzt sie mit dem Foil.
  4. Vielfältiger Einsatzbereich
    Mit einigen Inflatibles lässt sich neben Wingfoilen Stand Up Paddeln oder sogar Windsurfen/ Windfoilen gehen. Beispielsweise besitzen die F-ONE Rocket Air 7’6 und 7’11 die Möglichkeit, über eine klassische Windsurf-Mastfußaufnahme ein Windsurf-Segel zu montieren. Zudem lassen sie sich an windarmen Tagen für eine entspannte SUP-Runde nutzen.

Nachteile Inflatible Wing Board

Der wesentliche Nachteil von Inflatible Wing-Boards besteht darin, dass sie nicht die selbe Steifigkeit wie Hard-Boards besitzen. Das führt dazu, dass sie durch den höheren Flex beim Pumpen mit dem Wing-Foil nicht so effektiv sind. Gleichzeitig sind sie bei schnellen Manövern durch die softe Bauweise nicht ganz so direkt wie Hard-Boards. Da diese Eigenschaften für Komplett-Einsteiger nicht so relevant sind, würden wir bei Anfängern zu einem Inflatible und bei Fortgeschrittenen Wingfoiler/innen zu einem Hardboard raten.

Vorteile Hard-Board

Letztendlich ergeben sich die Vorteile eines Hard-Boards aus den Nachteilen eines Inflatibles: Hard-Boards sind deutlich steifer, was dazu führt, dass sich ein Hard-Board direkter und spritziger anfühlt. Zudem sorgt die höhere Steifigkeit für einer bessere Performance beim Pumpen des Foils.

Nachteile Hard-Board

Die Nachteile eines Hard-Boards ergeben sich aus den Vorteilen eines Inflatibles: Hard-Boards sind schwerer und unhandlicher, anfälliger für Beschädigungen und sorgen bei Wingfoil-Einsteigern für ein etwas größeres Verletzungsrisiko auf dem Wasser. Zudem sind Hardboards reine Wing-Boards und lassen sich nicht als SUP- oder Windsurf-Board nutzen.

Wingfoil-Einsteiger Inflatible oder Hardboard?

Als Wingfoil-Anfänger macht es einen großen Unterschied, ob man schon Wassersport-Vorerfahrungen mit bringt. Insbesondere als ehemaliger oder aktiver Windsurfer wird man Wingfoilen deutlich schneller erlernen, als ohne jegliche Wassersporterfahrung. Deshalb würden wir Anfängern ohne Vorerfahrungen ein Inflatible-Board mit der Möglichkeit, Finnen zu montieren empfehlen. So lässt sich das Handling des Wings zunächst ohne Wing-Foil trainieren. Ehemalige Windsurfer können auch bereits mit einem Hard-Board und Foil beginnen.

Welche Wing Board Größe brauche ich, wenn ich hauptsächlich an Seen rausgehe?

An Seen und allgemein eher böigen Revieren sollte man ein Wing-Board mit einem etwas höheren Volumen wählen. Je nach Könnensstand würden wir ein Volumen von 20-40 Litern + Körpergewicht empfehlen.

Essentielles Zubehör beim Wing-Board: die Leash

Zum Wing-Board benötigt man immer eine Leash, die meistens nicht bei den Boards mit dabei ist. Eine Leash ist eine Leine am Board, die man sich mit einem Klettverschluss um die Knöchel schnallt. Sie ist deshalb so wichtig, weil ohne sie das Board sehr schnell weg wäre. Gerade mit dem Foil wird ein Wing-Board extrem schnell nach Lee abgetrieben. Die Leash sollte in etwa die selbe Länge wie das Wing-Board besitzen.

Optionales Zubehör beim Wing-Board: Fußschlaufen

Fußschlaufen beim Wing-Board sind nicht zwingend notwendig. Gerade Anfänger sollten am besten ohne Fußschlaufen trainieren, da ansonsten das Verletzungsrisiko zu hoch ist: bleibt man beispielsweise beim Abgang mit einem Fuß in der Schlaufe hängen, kann man sich unangenehm Knie oder Knöchel verdrehen.

Möchte man hingegen mit dem Wing-Board springen sind Fußschlaufen unabdingbar.

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